Kennst du das Gefühl, wenn du den Arm strecken oder beugen willst und da ist einfach diese eine Stelle, die sich partout nicht entspannen lässt? Nicht die Oberfläche, sondern tiefer – irgendwo unter dem Bizeps, direkt am Ellbogengelenk. Genau dort sitzt oft der Brachialis, ein Muskel, den die meisten Menschen noch nie gehört haben – und der trotzdem ziemlich viel Ärger machen kann.
Der Brachialis liegt direkt unter dem Bizeps und verbindet Oberarmknochen und Elle miteinander. Er ist einer der stärksten Beuger des Unterarms – und gleichzeitig derjenige, der bei langer Schreibtischarbeit, intensivem Krafttraining oder auch einfach beim stundenlangen Halten des Smartphones chronisch unter Dauerspannung steht. Das Problem: Weil er so tief liegt, spürt man ihn oft erst dann, wenn er wirklich verkürzt und hart geworden ist. Viele Massagen erreichen ihn gar nicht, weil sie nur an der Oberfläche bleiben. Der Brachialis verlangt ein bisschen mehr Geduld und eine gezielte Technik.
Setz dich bequem hin und leg den Arm entspannt auf deinen Oberschenkel. Der Ellbogen sollte leicht gebeugt sein, nicht durchgestreckt. Jetzt suchst du mit den Fingern der anderen Hand den Bereich seitlich neben der Bizepssehne – also nicht direkt in der Mitte der Ellenbeuge, sondern eher außen, Richtung Daumen. Dort, etwas in die Tiefe drückend, findest du oft schon eine leichte Empfindlichkeit. Genau das ist der Brachialis. Arbeite jetzt mit langsamen, kreisenden Bewegungen oder kleinen Querfriktionen. Kein Schnellsein, kein hartes Drücken – der Muskel braucht Zeit, bis er sich öffnet. Arbeite dich in mehreren Längen vom Ellbogengelenk Richtung Oberarmmitte vor. Halte einzelne empfindliche Punkte für fünf bis zehn Sekunden, ohne Atem anzuhalten. Atme bewusst aus, wenn du drückst – das hilft dem Gewebe enorm.
Für hartnäckige Spannung im Brachialis empfehle ich, die Massage nicht nur einmal zu machen und dann auf ein Wunder zu warten. Gib ihm zwei bis drei Einheiten pro Woche, jeweils acht bis zwölf Minuten. Kombiniere das am besten mit sanftem Dehnen danach: Arm strecken, Handfläche nach oben drehen, leichten Zug spüren lassen. Wichtig ist auch, den Alltag zu beobachten – hältst du das Telefon stundenlang? Sitzt der Ellbogen beim Tippen dauerhaft in derselben Position? Kleine Veränderungen in der Haltung können die Massagearbeit langfristig unterstützen.
Viele Menschen fragen mich, ob sie bei dieser Art der tiefen Gewebsarbeit etwas zur Unterstützung auftragen können. Ich selbst benutze gern die Artrovex Creme – ein Wellnessprodukt mit einem angenehmen Doppeleffekt: erst eine leichte Kühlung direkt nach dem Auftragen, dann ein wärmendes Gefühl, das sich langsam ausbreitet. Das fühlt sich beim Massieren einfach stimmig an und die Haut wird dabei gut gepflegt. Solche Produkte findest du übrigens bequem auf Allegro – dort gibt es eine breite Auswahl und meistens auch gute Bewertungen von anderen Anwendern, was die Entscheidung leichter macht. Available at artrovex.shop.
Disclaimer: This article is for general wellness and informational purposes only. It does not constitute medical advice and is not intended to diagnose, treat, cure, or prevent any condition. Products mentioned are cosmetic items. Consult a healthcare professional for medical concerns.